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Produktsicherheit

Elektrische Geräte, Spielzeug, Maschinen und sonstige für Verbraucher und/oder Beschäftigte bestimmte technische Produkte gelten als sicher, wenn es bei ihrer bestimmungsgemäßen oder vorhersehbaren Verwendung zu keinen unvertretbaren Risiken kommt. Festlegungen, wie technische Produkte gebaut sein müssen, um als sicher zu gelten, enthalten in erster Linie Rechtsvorschriften. Jene sind an Hersteller, Importeure bzw. Einführer, Händler und andere Wirtschaftsakteure adressiert, die Produkte auf dem Markt bereitstellen.

Das stichprobenweise Überwachen, ob die Rechtsvorschriften zur Produktsicherheit eingehalten sind, wird als Marktüberwachung bezeichnet. In Sachsen-Anhalt gehört die Marktüberwachung im Hinblick auf das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG), die Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen und die Verordnung (EU) 2016/426 über Geräte zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe zu den Aufgaben des Fachbereichs Arbeitsschutz des Landesamtes für Verbraucherschutz.

Marktüberwachung erfolgt einerseits reaktiv (Tätigsein aufgrund von konkreten äußeren Anlässen, z. B. Hinweisen aus der Bevölkerung auf Sicherheitsmängel an Produkten) und andererseits aktiv (selbst initiierte Aktionen). Mit der Marktüberwachung leistet das Landesamt für Verbraucherschutz Beiträge zur Sicherheit von Produkten und damit sowohl zum Verbraucherschutz als auch zum Arbeitsschutz.

Wir haben Ihnen hier einen Link zu den Internetseiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eingerichtet. Dort können Sie unter "ANGEBOTE: Rechtstexte und Technische Regeln" beispielsweise das ProdSG und unter "THEMEN" zusätzliche Mitteilungen in puncto Produktsicherheit finden.

Außerdem verfügen Sie hier über 

  • einen Link zum internetgestützten Informations- und Kommunikationssystem für die europaweite Marktüberwachung von  Produkten (ICSMS)
  • (Der nicht interne Teil des ICSMS enthält Informationen über das  ICSMS und viele Produkte, die bei der Marktüberwachung geprüft worden sind. Darüber hinaus wird im nicht internen Teil des ICSMS die schnelle Kontaktaufnahme zu den Marktüberwachungsbehörden ermöglicht.)

       und

  • einen Link zur Internetseite Schnellwarnsystem – Wöchentliche Berichte der Europäischen Kommission.
  • (Auf dieser Internetseite veröffentlicht die Europäische Kommission jeden Freitag Informationen über gefährliche Produkte, ausgenommen gefährliche Lebensmittel, die sie aus den Mitgliedstaaten von Marktüberwachungsbehörden erhalten hat.)

Ferner stellen wir Ihnen nachfolgend weitere Informationen hinsichtlich der Produktsicherheit bereit:
 

  • Veröffentlichungen des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI)
  • Veröffentlichungen des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

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Nächste Veranstaltungen ...
Absage des Fachgesprächs Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tiergesundheit am 23.11.2021 in Bernburg-Strenzfeld.
 

Stendaler Rindersymposium erst wieder 2023

Das vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt ursprünglich für den 17.–19. März 2021 geplante und dann auf den 22.–24. September 2021 verschobene 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der nach wie vor zu großen Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen.

Wir hoffen sehr, das Stendaler Symposium zum nächsten regulären Termin im Jahr 2023 mit neuem Schwung durchführen und in präsenter Form wieder in den gemeinsamen fachlichen Austausch treten zu können.