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Neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2)

Übersicht der Fallzahlen von Coronavirusinfektionen in Sachsen-Anhalt

 

Über folgende interaktive Karte haben Sie die Möglichkeit, sich über die aktuelle 7-Tages-Inzidenz und über die Gesamtzahl der SARS-CoV-2- Fälle in Ihrem Landkreis bzw. Ihrer kreisfreien Stadt in Sachsen-Anhalt zu informieren.

https://lavst.azurewebsites.net/Corona/Verlauf/atlas.html

 

Ferner stellen wir Ihnen die Zahlen tabellarisch und als Grafik zu dem nachfolgend genannten Stichtag dar.

Fallzahlen mit Stand vom 28.02.2021, 13:45 Uhr

 

Die erste Tabelle zeigt alle bislang gemeldeten Fälle addiert und bezogen auf den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt sowie ganz Sachsen-Anhalt zu dem genannten Zeitpunkt. Des Weiteren kann der Tabelle entnommen werden, wie viele neue Fälle im Vergleich zum Vortag übermittelt wurden.

In der zweiten Tabelle sind die 7-Tage-Inzidenzen dargestellt. 

Epidemische Kurven der COVID-19-Fälle in Sachsen-Anhalt

In einer sogenannten Epidemischen Kurve werden die COVID-19-Meldefälle nach Erkrankungsbeginn (blau) je Kalenderwoche bzw. je Tag in den letzten 30 Tagen graphisch dargestellt. Ist der Erkrankungsbeginn nicht bekannt oder der Fall asymptomatisch, erscheint alternativ das Meldedatum (gelb).

Welche Fallzahlen veröffentlicht das Landesamt für Verbraucherschutz?

 

Die veröffentlichten Fallzahlen beruhen auf den von den Gesundheitsämtern in Sachsen-Anhalt an das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) übermittelten COVID-19-Meldungen gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG). Es werden ausschließlich die Fälle in der Auswertung berücksichtigt, die

1. ihren Wohnsitz oder vorübergehenden dauernden Aufenthaltsort in Sachsen-Anhalt haben und an ein Gesundheitsamt gemeldet wurden,

2. von den Gesundheitsämtern auf das Erfüllen der Falldefinition des Robert Koch-Instituts (RKI) geprüft und an das LAV elektronisch übermittelt wurden,

3. die Qualitätskriterien des LAV für die Veröffentlichung erfüllen.

 

Qualitätskriterien der in Sachsen-Anhalt vom LAV veröffentlichten COVID-19-Fallzahlen (Mindestanforderungen) ab 26.01.2021

Seit der am 23.12.2020 aktualisierten COVID-19-Falldefinition des RKI erfüllen zusätzlich zum Nachweis mittels PCR oder Erregerisolierung (Virusanzucht) auch positive Antigentests (einschließlich Schnelltests) die Falldefinition für einen labordiagnostischen Nachweis und sind melde- und übermittlungspflichtig.

Insbesondere im Hinblick auf die Ausbreitung neuer Virusvarianten (z.B. UK-Variante) wird dringend empfohlen, positive Antigen-Tests immer mit einer PCR zu bestätigen.

 

Um für Sachsen-Anhalt aktuelle und belastbare Fallzahlen bestätigter COVID-19-Fälle zu veröffentlichen, wurden die Kriterien, die zu einer Veröffentlichung der Fallzahlen führen, angepasst. Folgende Fallzahlen werden veröffentlicht:

1. alle mittels PCR und/oder Erregerisolierung bestätigten Fälle

2. Fälle mit Antigennachweis, wenn sie ein spezifisches klinisches Bild* aufweisen

3. Fälle mit oder ohne labordiagnostischen Nachweis, wenn sie ein spezifisches klinisches Bild* aufweisen und epidemiologisch bestätigt wurden

Fälle mit Antigennachweis werden von den Gesundheitsämtern zurückgezogen und aus der Berichterstattung des LAV gelöscht, wenn eine Nachtestung mittels PCR negativ ausfällt.

 

*Spezifisches klinisches Bild:

- Erkrankungsbeginn in den letzten 10 Tagen und keine andere Ursache bekannt und

- Hospitalisierung in Verbindung mit einer akuten Atemwegserkrankung (aufgrund der gemeldeten Erkrankung) und/oder

- mindestens 2 Hinweise auf eine akute Atemwegserkrankung und/oder

- klinisch-radiologische Hinweise auf COVID-19 und/oder

- Geruchs- oder Geschmacksverlust und/oder

- Tod in Verbindung mit einer akuten Atemwegserkrankung

Erläuterungen zu den einzelnen Zahlen und Werten

 

Die 7-Tage-Inzidenz ist eine wichtige Grundlage für die Einschätzung der Entwicklung der Corona-Pandemie. Die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz erfolgt auf Basis des Meldedatums. Für die heutige 7-Tage-Inzidenz werden die Fälle mit Meldedatum der letzten 7 Tage gezählt. Der aktuelle Tag wird nicht in die Berechnung einbezogen, weil an diesem Tag noch weitere Meldungen erfolgen können und somit nicht volle 7 Tage berücksichtigt würden. Für die Berechnung werden die Daten der Bevölkerungsstatistik des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt mit Datenstand 31.12.2019 verwendet.


https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-erwerbstaetigenrechnung-mikrozensus-evs/bevoelkerung/tabellen-bevoelkerungsstand/#c234716
 

Weitere Informationen können Sie auch den aktuellen Pressemitteilungen des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zum Thema COVID-19 entnehmen. Sie finden diese hier.

 
Die Behörden im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt verfügen immer über die aktuellsten Zahlen, so dass es u. a. übermittlungsbedingt zu leichten Abweichungen kommen kann.

Mehr Informationen über den Meldeweg von meldepflichtigen Erregern und Erkrankungen, Meldedaten sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen in diesem Zusammenhang erhalten Sie über das Robert Koch-Institut.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

Durch das Robert Koch-Institut werden kontinuierlich Informationen zur aktuellen COVID-19-Lage erfasst, analysiert und dort auf der Webseite zu COVID-19 ebenso wie die aktuellen COVID-19-Fallzahlen in Deutschland und weltweit veröffentlicht.

Eine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland stellt das COVID-19-Dashboard (https://corona.rki.de) bereit.

Derzeit werden alle Personen als Todesfälle gezählt, die an bzw. mit SARS-CoV-2 verstorben sind. Bei bestimmten Vorerkrankungen ist das Risiko höher, an COVID-19 zu versterben, so dass es in der Praxis häufig schwierig zu entscheiden ist, inwieweit die SARS-CoV-2 Infektion direkt zum Tode beigetragen hat.
 
Täglich wird die Belegungssituation mit COVID-19 Patienten und Kapazitäten der intensivmedizinischen Bereiche der Krankenhaus-Standorte in Deutschland über das Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.-Intensivregister (DIVI) veröffentlicht.

https://www.intensivregister.de/#/index

Hintergrundinformationen

 

Am 31.12.2019 informierten die Behörden in Wuhan über ein Cluster von 27 Pneumonie-Fällen unbekannter Ursache mit Wuhan's South China Seafood City Market als gemeinsamer Exposition. Am 20.01.2020 bestätigte China mehrere Mensch-zu-Mensch-Übertragungen, ebenso ein Dutzend Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal. Am 23.01.2020 waren über 500 Erkrankungsfälle mit dem bis dahin identifizierten Erreger, dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2), in China bekannt, davon 17 Todesfälle.

Der erste Fall in Deutschland wurde am 27.01.2020 in Bayern bestätigt. International wurden weitere Fälle bestätigt, so dass am 30.01.2020 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Situation als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ bewertet wurde. Am 11.03.2020 erfolgte durch die WHO die Einstufung als Pandemie, die noch immer dynamisch ist und weiterhin entsprechende Anpassungen erfordert.

In Sachsen-Anhalt werden die Gesundheitsämter durch den Fachbereich Hygiene des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) über das aktuelle Geschehen informiert. Außerdem wurde die PCR-Labordiagnostik für SARS-CoV-2 zeitnah etabliert und steht zur Verfügung, um Verdachtsfälle im Auftrag der Gesundheitsämter abzuklären.

Erreger und Übertragungsweg

 

Der Erreger SARS-CoV-2 steht für severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2 und gehört zur Familie der Coronaviren, die unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet sind. Sie verursachen beim Menschen überwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber auch unter bestimmten Voraussetzungen schwere bzw. kritische Krankheitsverläufe hervorrufen.
Die Erkrankung an dem Virus wird als COVID-19 bezeichnet (Abk. Coronavirus-disease-19).

Der Hauptübertragungsweg des Virus erfolgt über virushaltige Tröpfchen, aber auch Aerosole. Sie entstehen beim Atmen, Sprechen, Husten und Niesen und können dann über den Respirationstrakt aufgenommen werden und eine Infektion verursachen. Je nach Partikelgröße wird zwischen größeren Tröpfchen und kleineren Aerosolen unterschieden, wobei größere Partikel im Gegensatz zu Aerosolen schnell zu Boden sinken. Aerosole können in Abhängigkeit von Größe der Partikel, Temperatur und Luftfeuchtigkeit und insbesondere in geschlossenen schlecht durchlüfteten Räumen auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich verteilen.

Bereits vor Auftreten von klinischen Symptomen, wie beispielsweise Husten, Fieber und Schnupfen bzw. bei nur leichter Symptomatik kann eine Person bereits ansteckungsfähig sein und somit das Virus unwissentlich weiterverbreiten. Die Kontrolle der Weiterverbreitung wird dadurch erschwert. Ausbrüche durch asymptomatische bzw. präsymptomatische Personen wurden während der Pandemie immer wieder beschrieben.

Aus diesen Gründen ist es erforderlich, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert. Im Mittelpunkt steht dabei die AHA+L Formel.

Schutzmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger: AHA + L

 

Die dynamische Situation sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse machen Aktualisierungen und Anpassungen von Maßnahmen im Verlauf der Pandemie notwendig. Die für Sachsen-Anhalt aktuelle „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt“ können Sie unter folgendem Link einsehen:

https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/

 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet aktuelle, fachlich gesicherte Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 sowie hilfreiche Empfehlungen zum Schutz vor Ansteckung.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Jeder einzelne kann zum Infektionsschutz beitragen. Je mehr Menschen mitmachen, desto leichter lassen sich Infektionsketten unterbrechen!
Dia AHA + L Formel soll an die wichtigsten Maßnahmen erinnern.

Abstand halten (mindestens 1,5m)
Hygiene beachten
Alltagsmaske bzw. medizinischer Mund-Nasen-Schutz
+ Lüften - ist insbesondere in der kalten Jahreszeit, in der man sich vermehrt in Innenräumen aufhält, eine wichtige Maßnahme.
Ein weiteres A soll an die Corona-Warn-App erinnern – eine App, die Nutzerinnen und Nutzer über Kontakte zu infizierten Personen informiert.
Hier erhalten Sie Informationen des Robert Koch-Instituts zur Corona-Warn-App.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Warn_App.html

Abstand halten

Insbesondere im öffentlichen Raum sollte auf einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen geachtet werden. Bei Begrüßungen und Verabschiedungen sollten Sie auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

Hygiene beachten

Einfache Hygienemaßnahmen helfen, um sich vor Infektionen zu schützen. Achten Sie insbesondere auf folgende:

  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge, nicht in die Hand, wenn kein Taschentuch griffbereit ist
  • Verwenden Sie Einmaltaschentücher und entsorgen diese nach Gebrauch
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände insbesondere in folgenden Situationen:
    – Wenn Sie nach Hause kommen
    – Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten
    – Vor der Zubereitung von Speisen
    – Vor dem Essen
    – Nach dem Toilettengang
    – Vor und nach Kontakt mit Erkrankten
  • Vermeiden Sie es sich mit den Händen an Mund, Nase und Augen zu fassen, denn Krankheitserreger können dadurch übertragen werden.
  • Achten Sie auf gute Haushaltshygiene. Dafür sind haushaltsübliche tensidhaltige Wasch- und Reinigungsmittel in der Regel ausreichend. Bei häuslicher Betreuung von SARS-CoV-2-infizierten Personen gelten jedoch besondere Hygienestandards.
  • Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich. Am besten geeignet ist Durchzug (Querlüftung) mit weit geöffneten Fenstern

Alltagsmaske bzw. medizinischer Mund-Nasen-Schutz

In bestimmten Bereichen wie im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften, in Alten- Pflegeheimen oder an bestimmten Arbeitsstätten ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (medMNS) oder einer partikelfiltrierende Halbmaske (z.B. FFP2-Maske) zu tragen. Zu den medizinischen Masken zählen sogenannte OP-Masken und Masken der Standards KN95 oder FFP2.

Auch kann die Verpflichtung zum Tragen eines medMNS oder FFP2-Maske beispielsweise auf Anordnung der zuständigen Behörde in anderen Bereichen und Situationen bestehen. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Landkreis oder Ihrer kreisfreien Stadt.

Lüften

Gerade in der kalten Jahreszeit, in der sich vermehrt in Innenräumen aufgehalten wird, sind geeignete Lüftungsmaßnahmen zur Reduktion von möglichen SARS-CoV-2 Übertragungen erforderlich.

Wie man Innenräume richtig lüftet erfahren Sie hier.  
Das Umweltbundesamt informiert ebenfalls über entsprechende Maßnahmen.

Hinweise für Personen mit COVID-19-Symptomen

 

Wenn Sie folgende Krankheitsanzeichen bemerken:

  • Husten
  • erhöhte Temperatur oder Fieber
  • Kurzatmigkeit
  • Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche o. ä.,

die auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hindeuten, sollten Sie zu Hause bleiben, die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und sich telefonisch beraten lassen.

Rufen Sie am besten die Telefonnummer 116117, eine lokale Corona-Hotline, die Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt bzw. eine Ärztin an. Sie erhalten dort Informationen über das weitere Vorgehen. In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, sollten Sie die Notfallnummer 112 anrufen. Um sich und andere zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis aufsuchen.

Hier finden Sie eine Orientierungshilfe zur richtigen Verhaltensweise bei entsprechender Symptomatik.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Buerger/Orientierungshilfe_Buerger_de.pdf?__blob=publicationFile

Außerdem hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Verdacht auf COVID-19 veröffentlicht.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/verdacht-auf-eine-infektion-und-test.html

Hinweise für Kontaktpersonen

 

Wenn Sie Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten Sie zu Hause bleiben und sich umgehend telefonisch an das zuständige Gesundheitsamt wenden – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben. Das Gesundheitsamt wird Sie über die weiteren erforderlichen Schritte informieren. Welches Gesundheitsamt für Ihren Wohnort zuständig ist, kann über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts ermittelt werden.

Kontaktpersonen, die durch die Corona-Warn-App als solche identifiziert wurden, können sich in einer Arztpraxis oder einer Fieberambulanz testen lassen. Auch sie sollten sich umgehend telefonisch bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden.

Hilfreiche Hinweise für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden, sind über den Flyer des Robert Koch-Instituts ersichtlich.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Flyer.pdf?__blob=publicationFile

Bitte halten sie die vom Gesundheitsamt angeordneten oder empfohlenen Maßnahmen, z. B. Quarantäne, unbedingt ein!

Hinweis für Reisende

 

Bei Einreise aus einem ausgewiesenen Risikogebiet nach Deutschland gelten wichtige Regelungen. Dazu zählt die Pflicht zur häuslichen Quarantäne sowie ggf. zur Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Weitere Informationen zu den Regelungen, die Sie bei Einreise aus Risikogebieten beachten müssen, sind auch auf den Seiten des BZgA zu finden.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/wie-verhalte-ich-mich/als-reisender-aus-einem-risikogebiet.html

Die aktuelle SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Sachsen-Anhalts zur Regelung für Ein- und Rückreisende ist unter folgenden Link zu finden.  
https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/

Bei Verstoß gegen die genannten Pflichten zur Meldung, Testung, Nachweiserbringung oder häuslichen Quarantäne nach Einreise aus einem Risikogebiet können die zuständigen Behörden vor Ort Bußgelder verhängen.

Hinweise für medizinisches Personal

 

Testkriterien und Versorgung von COVID-19 Patienten

Das Robert Koch-Institut hat als Orientierungshilfe ein Flussschema für Ärzte veröffentlicht, in dem Testkriterien und entsprechenden Maßnahmen bei COVID-19 Verdachtsfällen beschrieben sind.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3.pdf?__blob=publicationFile
Dabei ist die strikte Einhaltung der Basis- und Händehygiene immer zu beachten.
Die Diagnostik von SARS-CoV-2 erfolgt in der Regel über den direkten Erregernachweis.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html
Bei der Versorgung von Patienten während einer Pandemie muss sowohl der Eigenschutz als auch der Patientenschutz im hohen Maß geachtet werden. Dabei ist die strikte Einhaltung der Basishygiene entscheidend.
Abhängig von der epidemiologischen Situation können weitere Maßnahmen dazu gehören wie:

  • das generelle Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes durch das Personal in allen Bereichen mit möglichem Patientenkontakt.
  • das Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz durch die Patient*innen in Situationen, wo ein Kontakt oder Begegnung zu anderen Personen wahrscheinlich ist, soweit dies toleriert werden kann. Insbesondere wenn der Patient*innen Symptome hat, die mit einer SARS-CoV-2 Infektion vereinbar sind.
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/erweiterte_Hygiene.html

Im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit SARS-CoV-2 Infektion müssen entsprechende Maßnahmen, die u.a. die Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Unterbringung, Transport, Abfall-Entsorgung und Schlussdesinfektion betreffen, beachtet werden.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html
Für den korrekten Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) bei der Versorgung von SARS-CoV-2 infizierten Patienten (bzw. Verdacht auf Infektion) ist die Beachtung vieler Details wichtig. Entsprechende Anleitungen, Poster zum Ausdrucken und Videos zum An- und Ablegen der PSA stehen unter dem folgenden Link zu Verfügung.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/PSA_Fachpersonal/Dokumente_Tab.html
Auch die strikte räumliche Trennung von SARS-CoV-2 Infizierten und anderen Patienten sollte insbesondere im stationären Bereich berücksichtigt werden.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Getrennte_Patientenversorg_stationaer.html
Um nosokomiale Infektionen möglichst zu vermeiden, sollten nach Möglichkeit drei räumlich und personell voneinander getrennte Bereiche genutzt werden:

  1. COVID-Bereich (ggf. COVID-Krankenhaus): alle Patienten SARS-CoV-2 positiv
  2. Verdachtsfall-Bereich
  3. Nicht-COVID-Bereich: alle Patienten SARS-CoV-2 negativ und asymptomatisch

Im ambulanten Sektor sollte ebenfalls eine Überschneidung von COVID-19 Patienten bzw. Verdacht auf COVID-19 vermieden werden.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Getrennte_Patientenversorgung.html
Auf einer Themenseite zu COVID-19 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erhalten Sie Informationen und Sonderregelungen im ambulanten Bereich.
https://www.kbv.de/html/coronavirus.php

 

Therapie

Der STAKOB (ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger am Robert Koch-Institut) bietet regelmäßig aktualisierte Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19.
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/Stakob/Stellungnahmen/Stellungnahme-Covid-19_Therapie_Diagnose.pdf?__blob=publicationFile


Auch über die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) sind Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 und weitere Dokumente zu Patienten mit COVID-19 verfügbar.
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/113-001.html


Entlassungskriterien

Das Robert-Koch-Institut hat Entlassungskriterien aus der Isolierung für COVID-19-Fälle veröffentlicht. Hier finden sich auch Empfehlungen für Bewohner von Altenpflegeheimen und für Personal aus medizinischen und Pflege-Einrichtungen (inkl. ambulanter Einrichtungen) vor Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit.

 

Meldepflicht nach den §§ 6, 7, 8, 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 sowie der Nachweis von SARS-CoV-2 sind gemäß §§ 6 und 7 IfSG meldepflichtig. Die entsprechenden Meldeformulare finden Sie auch direkt beim Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt.

Pflegeeinrichtungen

 

Besonders vulnerable Personen für einen schweren Verlauf von COVID-19 sind älteren Menschen und Personen mit bestimmten vorbestehenden Grunderkrankungen. In folgenden Dokumenten des Robert Koch-Instituts sind Hinweise zur Infektionsprävention bei dieser Personengruppe enthalten.

Hinweise für Gesundheitsämter

 

Strategie

Parallel zum Schutz vulnerabler Gruppen (Protection) wird in Deutschland weiterhin eine Eindämmungsstrategie (sog. Containment) verfolgt, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Das Ziel ist vor allem das Unterbrechen von Infektionsketten ausgehend von einem bestätigten Fall. Die Suche nach der Infektionsquelle steht nicht mehr im Vordergrund. Im Mittelpunkt steht die Ermittlung ausgehend von einem bestätigten Fall. Kontaktpersonen der Kategorie I (höheres Infektionsrisiko) haben Priorität über Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko). ein Ausbruchsgeschehen bei vulnerablen Personen oder medizinischem Personal (z.B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser) hat Priorität über das Nachverfolgen von anderen Einzelfällen.

Die Einstufung der Kontaktpersonen in entsprechende Kategorien sind auch der Infografik des Robert-Koch-Institutes zu entnehmen.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf?__blob=publicationFile

Optionen zum Management von Kontaktpersonen bei Personalmangel

Die Handlungsoptionen bei Kontaktpersonen, die zum kritischen, medizinischen oder pflegerischen Personal gehören, sollen in Situationen zur Anwendung kommen, in denen ein relevanter Personalmangel vorliegt und andere Maßnahmen zur Sicherstellung einer angemessenen Personalbesetzung ausgeschöpft sind.
 
Anpassungen der Empfehlungen für Kontaktpersonen unter medizinischem Personal an Situationen mit relevantem Personalmangel sollten möglichst gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele vorgenommen werden.

Nationale Teststrategien

Zielgerichtetes Testen ist essentieller Bestandteil einer umfassenden Pandemie-Bekämpfungs-Strategie und ermöglicht durch eine schnelle und präzise Erfassung der Zahl und Verteilung von infizierten Personen eine Unterbrechung von Infektionsketten.  Das Gesundheitssystem kann dadurch vor Überlastung geschützt werden. Auf Grund der dynamischen Entwicklung, aber auch durch Etablierung weiterer Testmethoden, müssen Teststrategien ständig aktualisiert und angepasst werden.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Teststrategie/Nat-Teststrat.html

Umgang mit COVID-19-Fällen

Eine Hospitalisierung von COVID-19-Fällen kann aus klinischer Indikation oder zur Überwachung erfolgen. Erweiterte Hygienemaßnahmen sowie die räumliche Isolierung sind dabei erforderlich (siehe unter Hinweise für medizinisches Personal). Bei leichter Symptomatik ist eine häusliche Absonderung möglich.
 
Das Robert-Koch-Institut hat Entlassungskriterien, abhängig vom Verlauf der Erkrankung, aus der Isolierung für COVID-19-Fälle veröffentlicht.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html?nn=13490888

Hinweise zum ambulanten Management von COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten sind beim RKI ersichtlich.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ambulant.html?nn=13490888

Häufungsgeschehen

Bereits einzelne SARS-CoV-2 Nachweise im Gesundheitswesen können erhebliche Auswirkungen haben und deshalb Auslöser für gezielte Maßnahmen zum Ausbruchsmanagement darstellen. Insbesondere vulnerable Personengruppen und Patienten mit einem höheren Durchschnittsalter müssen besonders vor Infektionen geschützt werden.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Management_Ausbruch_Gesundheitswesen.html?nn=13490888

Für den Öffentlichen Gesundheitsdienst hat wurde ein Leitfaden zum Vorgehen bei Häufungen von COVID-19 erstellt.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Leitfaden_OEGD_COVID-19.pdf?__blob=publicationFile

Impfung

Informationen zur Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 sind auf den Seiten des Paul-Ehrlich-Instituts zu finden.
https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-node.html

Besonders vulnerable Personen für einen schweren Verlauf von COVID-19 sind älteren Menschen und Personen mit bestimmten vorbestehenden Grunderkrankungen. In folgenden Dokumenten des Robert Koch-Instituts sind Hinweise zur Infektionsprävention bei dieser Personengruppe enthalten.

SARS-CoV-2-Infektionsprävention in Schulen

 

Eine Empfehlung zur Infektionsprävention an Schulen wurde durch das Robert Koch-Institut erstellt. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen.pdf?__blob=publicationFile#

Verordnungen, Erlasse und Empfehlungen

 
Verordnungen, Erlasse und Empfehlungen finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration.
https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/verordnungen-erlasse-und-empfehlungen