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Ökobadeteiche

Gleichwertig verwendete Begriffe

  • Ökobad
  • Biobadeteich
  • Schwimm- und Badeteichanlage   
  • Naturbad               

Ökobadeteiche entstehen oft als vermeintlich kostengünstige Variante bei der Sanierung öffentlicher Bäder. Die Aufbereitung des Badewassers erfolgt in der Regel naturnah über gesonderte Pflanzenbeete oder über in den Badeteich integrierte vom Badebereich getrennte Regenerationsflächen, die mit bestimmten Pflanzen bestückt sind. Hierbei ist eine Desinfektion des Beckenwassers nicht möglich. Aufgrund des im Vergleich zu natürlichen Badegewässern geringen Wasservolumens und der hohen Frequentierung durch Badegäste ergibt sich im Vergleich zu gechlorten Beckenbädern oder natürlichen Badegewässern ein erhöhtes gesundheitliches Risiko, auf das durch den Betreiber hingewiesen werden muss.

Die Überwachung durch die Gesundheitsämter erfolgt deshalb wöchentlich.  Um die Gesundheit der Badegäste gewährleisten zu können darf durch den Betreiber die vorgesehene Anzahl der Badegäste nicht überschritten werden, ebenfalls darf die Temperatur des Badewassers 23°C nicht dauerhaft überschreiten, um die Vermehrung gefährlicher Mikroorganismen nicht zu fördern. Der Vollzug der Überwachung und Untersuchung der Proben sind aufgrund unzureichender Grundlagen (Gesetze und Methoden) äußerst schwierig, da nur das Infektionsschutzgesetz und Empfehlungen des Umweltbundesamtes herangezogen werden können, und die Untersuchung der Proben sehr langwierig und aufwändig ist.      

Ansprechpartnerin:
 
Dr. Diana Vester
Tel.: 0391-2564-182
E-Mail: Diana.Vester@sachsen-anhalt.de