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Rinderseuche BHV1 ist weiterhin eine Gefahr!

Halle, 18. November 2022

Das Bovine Herpesvirus 1 (BHV1) ist der Erreger für eine hoch ansteckende Erkrankung bei Rindern. Das Virus kann verschiedene Symptome auslösen, ist für den Menschen aber ungefährlich. Nach jahrzehntelanger Bekämpfung des BHV1 ist Sachsen-Anhalt seit Februar 2015 frei von dieser anzeigepflichtigen Tierseuche. Ein Nachweis von BHV1 im Januar 2022 zeigt jedoch, dass die BHV1-Freiheit verletzlich und konsequente Wachsamkeit ratsam ist.

Mehrere Fleischrinder-Züchter aus Deutschland waren nach Irland gereist, um Zuchttiere zu kaufen. Alle Formalitäten inkl. Bescheinigung der Quarantäne waren korrekt. Damit gelangten mindestens 18 Rinder auf einem gemeinsamen Transport Anfang 2022 nach Deutschland. Fünf dieser Tiere gehörten zwei Züchtern in Sachsen-Anhalt.

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Europäischer Antibiotikatag am 18.11.2022

Halle, 18. November 2022

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union begehen alljährlich am 18. November den Europäischen Antibiotikatag. Diese Initiative soll auf die Gefahr von resistenten Krankheitserregern durch zu häufigen und nicht sachgemäßen Einsatz von Antibiotika aufmerksam machen.

Die Hauptursache für Antibiotikaresistenzen bei Menschen ist und bleibt der Gebrauch von Antibiotika in der Humanmedizin. Aber auch die Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung wird als begünstigender Faktor für die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen angesehen.

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Krankheitserreger in Lebensmitteln – wie gelingt der Nachweis?

Halle, 08. November 2022

Eine Vielzahl verschiedener Bakterien- und Virenarten kommen in Nahrungsmitteln natürlicherweise vor. Die meisten sind für den Menschen ungefährlich oder gar nützlich. Trotzdem gelangen über Kontaminationen häufig auch krankmachende Erreger auf Lebensmittel. Das Ziel der bakteriologischen und virologischen Lebensmitteluntersuchung ist es, genau diese unerwünschten Erreger aufzuspüren.

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Zitrusfrüchte enthalten oft Oberflächenkonservierungsmittel

Halle, 28. Oktober 2022

Zur Verhinderung eines schnellen mikrobiologischen Verderbs ist die Konservierung der Schale von Zitrusfrüchten nach der Ernte zugelassen. Übliche Oberflächenkonservierungsmittel sind Imazalil, ortho-Phenylphenol, Prochloraz, Propiconazol, Pyrimethanil und Thiabendazol.

Im Landesamt für Verbraucherschutz wird das Vorhandensein der genannten Oberflächenkonservierungsmittel und die damit verbundene korrekte Kenntlichmachung regelmäßig bei den Zitrusfrüchten überprüft, in den vergangenen drei Jahren waren dies insgesamt 137 Proben.

Annähernd jede sechste überprüfte Zitrusfruchtprobe enthielt keine Oberflächenkonservierungsmittel. 

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Das Absenken der Warmwassertemperatur kann gesundheitliche Konsequenzen haben

Halle, 17. Oktober 2022

Das Landesamt für Verbraucherschutz weist auf mögliche Gesundheitsgefährdungen im Zusammenhang mit der Reduzierung von Warmwassertemperaturen als Energiesparmaßnahme hin.

Betreiber von Trinkwassererwärmungsanlagen suchen nach Lösungen, um den gestiegenen Energiekosten entgegenzuwirken und einen Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten.

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Ethik-Kommission des Landes Sachsen-Anhalt

Halle, 11. Oktober 2022

Seit 2006 ist das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) die Trägerinstitution für die Ethik-Kommission des Landes Sachsen-Anhalt, deren Aufgabe die Bewertung von klinischen Prüfungen von Arzneimitteln zur Anwendung am Menschen ist. Allein im letzten Jahr wurden 47 solcher Verfahren, davon drei in federführender Funktion, durchgeführt. Die beim LAV angesiedelte Geschäftsstelle der Ethik-Kommission übernimmt die Koordination der komplexen Verfahren.

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Landesamt für Verbraucherschutz führt Kontrollen auf Volksfesten durch

Halle, 28. September 2022

Das Landesamt für Verbraucherschutz führt Kontrollen auf Volksfesten durch, um die Sicherheit der dort Beschäftigten und der Besucherinnen und Besucher zu erhöhen. Im Blickpunkt stehen dabei vor allem Stände und Verkaufswagen, in denen Flüssiggas zum Einsatz kommt. Außerdem werden die Elektrosicherheit, die Ausstattung mit Erste-Hilfe-Material und Feuerlöschern in den Verkaufseinrichtungen sowie weitere arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen kontrolliert.

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Schwerpunktkontrollen in den Unternehmen der Fleischwirtschaft

Halle, 23. September 2022

Mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft zu verbessern, wurden im Jahr 2021 insgesamt 21 Unternehmen der Fleischindustrie im Rahmen einer Schwerpunktprüfung durch das Landesamt für Verbraucherschutz kontrolliert. In allen Betrieben wurde die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes und in 20 Unternehmen die Geeignetheit der Arbeitsschutzorganisation überprüft. 

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Lenk- und Ruhezeiten im Straßengüterverkehr

Halle, 23. September 2022

Das Landesamt für Verbraucherschutz hat im vergangenen Jahr – auch unter Pandemie-Bedingungen - hinsichtlich der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten im gewerblichen Personen- und Straßengüterverkehr beraten und kontrolliert. Die entsprechend den gesetzlichen Vorgaben kontrollierten 79.358 Fahrerarbeitstage ergaben Beanstandungen, die zu 323 Verwarnungs- und Bußgeldern führten, etwa ein Drittel davon mit schweren Verstößen (vgl. VO (EU) 403/2016).

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Erster Fall einer West-Nil-Fieber-Infektion beim Menschen im Jahr 2022 in Sachsen-Anhalt

Halle, 05. September 2022

Der bundesweit erste Nachweis von West-Nil-Virus (WNV) beim Menschen in diesem Jahr, der gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) gemeldet wurde, ist in Sachsen-Anhalt aufgetreten. Der Befund wurde vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin bestätigt.

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Badedermatitis - Zerkariendermatitis

Halle, 30. August 2022

Besonders im Hochsommer nach längeren Hitzeperioden und bei Badewassertemperaturen über 24°C können gehäuft Fälle einer Badedermatitis auftreten. Hierbei handelt es sich um unterschiedlich stark ausgeprägte Abwehrreaktionen des Körpers nach Kontakt mit Larven bestimmter Saugwürmer. Der Erstbefall äußert sich in geröteten Flecken mit einem Durchmesser von rund 2mm und leichtem Juckreiz, vergleichbar mit Mückenstichen. Besondere Gefährdung besteht in Badegewässern mit einem hohen Besatz an Enten und anderen Wasservögeln.

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Untersuchungsprogramm zum Kokosnusssaft

Halle, 24. August 2022

Im Jahr 2021 wurden in einem Untersuchungsprogramm am Landesamt für Verbraucherschutz 26 Proben Kokosnusssaft systematisch untersucht. Das Ergebnis ist erfreulich, die Beschaffenheit der Produkte war nicht zu beanstanden. Sechs der eingegangenen Proben wurden aufgrund von Kennzeichnungsmängeln beanstandet. Der häufigste Beanstandungsgrund war das Fehlen der eindeutigen Bezeichnung „Kokosnusssaft“.

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Daten der Schuleingangsuntersuchung (SEU) 2021

Halle, 19. August 2022

Daten der Schuleingangsuntersuchung (SEU) 2021 bestätigen: Die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas ist bei 5-Jährigen in Sachsen-Anhalt in der Corona-Pandemie erhöht, die Häufigkeit von Entwicklungsdefiziten liegt hingegen im Trend der Vor-Corona-Jahre.

Auch bei der SEU 2021 war die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas bei 5-Jährigen im Vergleich zum Vor-Corona-Trend noch erhöht. Die Häufigkeit von Entwicklungsdefiziten lag hingegen in etwa im Trend der Vor-Corona-Jahre bzw. hat sogar etwas abgenommen. Diese Befunde wurden mit Regressionsanalysen bestätigt, welche mögliche Störfaktoren ausschließen.

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Gewürze – Wenn nicht drin ist, was draufsteht

Halle, 16. August 2022

Im Rückblick auf die amtlichen Untersuchungen von 309 Gewürzproben in den Jahren 2019 bis 2021 in Sachsen-Anhalt sind – bei einer im wahrsten Sinne des Wortes bunten Palette an Proben – auch bei anderen Gewürzen Verdachtsmomente aufgekommen. In den meisten Fällen wurden Hinweise auf Verunreinigungen oder Beimischungen von nicht deklariertem Fremdmaterial (z. B. Reis in Kurkuma, Fremdfett in Paprika oder auch Majoran in Oregano) gefunden. Seltener waren Proben, bei denen das gekennzeichnete Gewürz gar nicht enthalten war. So z. B. Thymian, welcher als Hauptzutat in einem angeblichen „Thymian-Mix extra“ ausgelobt war.

Als vorläufiges Fazit bleibt festzuhalten, dass Gewürze nicht immer (nur) die Bestandteile enthalten, die ausgewiesen sind. Durch moderne Untersuchungsverfahren und koordinierte Programme wird dieser Problematik entgegengesteuert.

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Fokusbericht zum neuen Entwicklungs-Screening bei den Schuleingangsuntersuchungen in Sachsen-Anhalt

Halle, 12. August 2022

Seit 2015 werden in einem standardisierten Entwicklungsscreening die Daten aus den Schuleingangsuntersuchungen am LAV ausgewertet. Die Analyse der kumulierten Daten von über 70.000 untersuchten Kindern in den Jahren 2015–2019 zeigte, dass die Identifizierung von Entwicklungsdefiziten bei Vorschulkindern mit SEBES "epidemiologisch plausibel" ist.

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Untersuchungen auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Indikatortieren

Halle, 03. August 2022

In Sachsen-Anhalt erhält jeder Jagdausübungsberechtigte für die Einsendung von Proben sogenannter Indikatortiere (Fallwild, Unfallwild und krank erlegte Wildschweine) eine Prämie. Basierend auf den im Jagdjahr 2021/2022 gemeldeten Streckenzahlen für Fallwild und Unfallwild wurden allerdings weniger Tiere auf das ASP-Virus untersucht als möglich gewesen wäre.

Um einen zeitnahen Eintrag von ASP in unsere Wildschweinpopulationen zu erkennen, ist die Beprobung von Fallwild, Unfallwild und krank erlegten Tieren besonders entscheidend. Von diesen Kategorien wurden lediglich 299 Tiere auf das ASP-Virus untersucht. Das entspricht 61% des in der Jagdstatistik für das Jagdjahr 2021/2022 gemeldeten Fallwildes und 22% des gemeldeten Unfallwildes.

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Tularämie in Sachsen-Anhalt: Erreger bei einem Feldhasen aus dem Burgenlandkreis nachgewiesen.

Halle, 01. August 2022

Bei einem Feldhasen aus dem Burgenlandkreis wurde der Erreger der Tularämie nachgewiesen. Umgangssprachlich wird diese Erkrankung auch als Hasenpest bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung die nicht nur für Feldhasen gefährlich ist, sondern an der als sogenannte Zoonose auch Menschen erkranken können.

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Landesweite ASP-Übung in Sachsen-Anhalt

Halle, 01. August 2022

Nach dem ersten Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland im September 2020 im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis ist die anzeigepflichtige Tierseuche bis heute auch in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und zuletzt auch Nieder­sachsen aufgetreten. Dass die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs in Sachsen-Anhalt immer höher wird, zeigte spätestens der ASP-Fall im Landkreis Ludwigslust-Parchim, nur wenige Kilometer von der Landes­grenze entfernt. Um die Landkreise (LK) und kreisfreien Städte (kfS) auf einen möglichen bevorstehenden Ausbruch vorzubereiten, wurde in Sachsen-Anhalt im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten (MWL) im Frühjahr 2022 eine landesweite Übung durchgeführt. Das Landesamt für Verbraucherschutz unterstützte mit seiner Task Force Tierseuchenbekämpfung das MWL bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Übung.

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Erster Nachweis des West-Nil-Virus in Sachsen-Anhalt für 2022

Halle, 14. Juli 2022

Mit dem ersten Nachweis des West-Nil-Virus (WNV) bei einem Eulen­vogel aus dem Zoologischen Garten in Magdeburg hat die diesjährige „West-Nil-Virus-Saison“ deutschlandweit begonnen. Auch 2018 stammte der erste Fall in Deutschland aus einem Zoologischen Garten in Sachsen-Anhalt.

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Landesamt für Verbraucherschutz stellt den Bericht zur Impfsituation bei Kindern im Vorschul- und Schulalter Sachsen-Anhalt 2020 vor

Halle, 12. Juli 2022

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Sie sind entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und damit für den Schutz von Menschenleben. Die derzeitige COVID-19-Pandemie hat das Impfen stark in den Fokus gerückt. Doch auch während der Pandemie dürfen die allgemeinen von der STIKO für die verschiedenen Altersgruppen empfohlenen Schutzimpfungen nicht vernachlässigt werden.

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Die Lebensmittelhistologie als Möglichkeit, das Innere der Wurst sichtbar zu machen!

Halle, 14. Juni 2022

Was ist da eigentlich drin in meiner Wurst? Die Beantwortung dieser Frage ist aufgrund der technologischen Weiterentwicklung und des damit verbundenen hohen Zerkleinerungsgrades von Fleischerzugnissen, wie z. B. Lyoner, mit bloßem Auge oft gar nicht mehr zu beantworten.

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Arbeitsschutztag Sachsen-Anhalt 2022

Halle, 14. Juni 2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet am 22. September 2022 wieder ein Arbeitsschutztag in Sachsen-Anhalt statt. Gerade die Ereignisse der letzten beiden Jahre haben gezeigt, welchen hohen Stellenwert Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit besitzen und dass bestehende Anforderungen an den Arbeitsschutz in Hinblick auf SARS-CoV-2 ergänzt bzw. dynamisch angepasst werden mussten.Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet am 22. September 2022 wieder ein Arbeitsschutztag in Sachsen-Anhalt statt. Gerade die Ereignisse der letzten beiden Jahre haben gezeigt, welchen hohen Stellenwert Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit besitzen und dass bestehende Anforderungen an den Arbeitsschutz in Hinblick auf SARS-CoV-2 ergänzt bzw. dynamisch angepasst werden mussten.

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Überwachung des Marktes in Sachsen-Anhalt bei Netzsteckdosen-Nachtlichtern im Jahr 2021

Halle, 9. Juni 2022

Eine wichtige Aufgabe des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) ist die Marktüberwachung bei technischen Produkten im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG). Ein Teil der zu kontrollierenden Produkte wird dabei Laborprüfungen durch akkreditierte Stellen unterzogen.

Nach Hinweisen, dass sich unsichere Netzsteckdosen-Nachtlichter auf dem Markt befinden, führte das LAV im Jahr 2021 eine Marktüberwachungsaktion bei derartigen Leuchten durch. 

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Landesamt für Verbraucherschutz stellt Jahresrückblick 2021 vor

Halle, 31. Mai 2022

Der Schutz der Gesundheit der Menschen in Sachsen-Anhalt ist wesentlicher Auftrag für die 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesamt für Verbraucherschutz (LAV).

Das LAV unterstützt die Arbeit der kommunalen Gesundheits- und Veterinärämter, berät die Landesregierung in allen Fragen der Gesundheit für Mensch und Tier sowie zur Qualität von Wasser und Lebensmitteln und überwacht darüber hinaus die Einhaltung des Arbeitsschutzes im Land.

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Acht Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemiker im LAV schließen Staatsexamen ab

Halle, 20. Mai 2022

In einer Weltwirtschaft mit globalen Warenströmen ist es eine wichtige Aufgabe, die Sicherheit der gehandelten Produkte für die Endverbraucher zu gewährleisten. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten Lebensmittelchemiker. Dem Wortlaut ihrer Berufsbezeichnung folgend, sind sie Experten für Lebensmittel, aber auch für Produkte wie Kosmetika, für Gegenstände mit Kontakt zu Lebensmitteln oder zum menschlichen Körper (sogenannte Bedarfsgegenstände) und nicht zuletzt für Futtermittel.

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Wie groß ist die Tollwutgefahr für Haustiere?

Halle, 18. Mai 2022

Wo kommt Tollwut vor?

Tollwut ist eine unheilbare Virusinfektion, die bei nicht geimpften Individuen zum Tod führt. Eine Ausnahme bilden nur Fledermäuse. Das Virus kann von Tieren auf den Menschen übertragen werden, daher wird die Erkrankung als Zoonose oder Zoo-Anthroponose bezeichnet.

In einigen Regionen der Welt (Teile von Asien, Afrika und dem Nahen Osten) kommt Tollwut noch häufig bei streunenden Hunden vor. Über angesteckte Haushunde kann das Virus zum Menschen gelangen, jährlich sterben ~ 60.000 Menschen, über 40 % davon sind Kinder unter 15 Jahren (WHO).

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Eine sichere Trinkwasserversorgung – was kann der Verbraucher tun?

Halle, 22. März 2022

Durch die Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung wird ein sehr gutes Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Das belegen auch die Untersuchungsergebnisse, die im Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) ermittelt wurden. Probleme treten eher bei privaten Hausbrunnen, mobilen Wasserversorgungsanlagen oder in Trinkwasser-Installationen auf.

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Kindermilch vs. Kuhmilch

Halle, 14. März 2022

In den Warenregalen der Säuglings- und Kleinkinderlebensmittel findet sich eine Vielzahl von Produkten, die auf die jeweiligen Entwicklungsabschnitte eines Kindes hinsichtlich notwendiger Makro- und Mikronährstoffe abgestimmt sind. Dabei startet ein Säugling, sofern seine Mutter ihn nicht stillt, mit Anfangsnahrung, der sich, neben einer Ergänzung durch Beikost ab dem 6. Lebensmonat, häufig die Gabe von Folgenahrung anschließt. Daher liegt ein besonderes Augenmerk zweifelsohne auf Milchnahrung. 

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Hinweise auf Infektionen mit dem Schmallenberg-Virus bei Wiederkäuern in Sachsen-Anhalt

Halle, 14. März 2022

Im Jahr 2021 sind im Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) acht Fälle von Infektionen mit dem Schmallenbergvirus bei Rindern und zwei Fälle bei kleinen Wiederkäuern nachgewiesen worden.

Das Schmallenberg-Virus ist ein Erreger, der nur Tiere, insbesondere Wiederkäuer wie Schafe und Rinder, infiziert. Das nach dem Ort seiner Erstentdeckung im Jahr 2011 benannte Schmallenberg-Virus gehört zur Gruppe der Orthobunyaviren. Es ist für Menschen ungefährlich; auch Fleisch- und Milchprodukte können ohne Bedenken konsumiert werden. 

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Von Afrikanischer Schweinepest bis Zoonosemonitoring – Das Landesamt für Verbraucherschutz veröffentlicht seinen Jahresbericht Veterinärmedizin 2020

Halle, 02. März 2022

Das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) hat seinen detaillierten Jahresbericht zur Veterinärmedizin für 2020 veröffentlicht. Breiten Raum nehmen darin die Tierseuchen Afrikanische Schweinepest (ASP) und Geflügelpest (Hochpathogene Aviäre Influenza, HPAI) ein.

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Zehn tödliche Arbeitsunfälle in 2021

Halle, 21. Februar 2022

Eine wichtige Aufgabe des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) ist die Untersuchung von schweren oder gar tödlichen Arbeitsunfällen. Im eigenen Zuständigkeitsbereich wurden durch das LAV zehn tödliche Arbeitsunfälle im Jahr 2021 untersucht. Diese Anzahl liegt damit über der Anzahl von fünf tödlichen Arbeitsunfällen in 2019 bzw. sechs in 2020.

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Weitere massive Ausbreitung der Geflügelpest in Deutschland – welche Schutzmaßnahmen sind erforderlich?

Halle, 15. Februar 2022

Seit Beginn der erneuten Ausbreitung der Geflügelpest (Infektion mit einem hochpathogenen Virus der Aviären Influenza (AI) – HPAIV) Mitte Oktober 2021 sind in Deutschland bis zum 31. Januar bisher 818 Fälle bei Wildvögeln und 64 Ausbrüche der Geflügelpest bei Hausgeflügel und bei gehaltenen Vögeln festgestellt worden. Im selben Zeitraum gab es in Sachsen-Anhalt einen Ausbruch bei Hausgeflügel sowie 3 Fälle bei Wildvögeln. Besorgniserregend ist der erhebliche Anstieg der Fallzahlen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 01.10.2020-31.01.2021 mit 584 Fällen bei Wildvögeln und 53 Ausbrüchen bei Hausgeflügel bzw. gehaltenen Vögeln. Die erneut extrem hohe Fallzahl macht die konsequente Einhaltung von Biosicherheits- und Schutzmaßnahmen sowie Hygieneregeln dringend erforderlich, um den Erregereintrag in Geflügelhaltungen und Zoos durch Wildvögel oder deren Ausscheidungen zu unterbinden.

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ASP-Untersuchungen bei Schwarzwild in Sachsen-Anhalt 2021 – Bilanz und ein ungelöstes Problem

Halle, 15. Februar 2022

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitete sich nach ihrem Erstauftreten in den östlichen Regionen Brandenburgs und Sachsens im Herbst 2020, nun auch 2021 stetig weiter in Richtung Westen und vornehmlich bei Wildschweinen aus. Nach einem größeren Sprung innerhalb Sachsens sind seit November 2021 erstmals auch Nachweise bei Haus- und Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern dokumentiert. Die Eintragsquelle dieser, teilweise mehrere hundert Kilometer entfernten Fälle, wird weiterhin untersucht. Sehr wahrscheinlich erfolgten diese letzten Ausbreitungen nicht mehr durch wandernde Wildschweine. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) schätzt das Infektionsrisiko in Deutschland aktuell als hoch ein.

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Ergebnisse aus den Schuleingangsuntersuchungen im ersten Corona-Jahr (2020)

Halle, 15. Februar 2022

Hatten einzuschulende Kinder nach dem ersten Corona-Lockdown vermehrt Gesundheits- und Entwicklungsdefizite?

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Kann man beim Gemüse alle Pflanzenteile bedenkenlos verzehren?

Halle, 24. Januar 2022

Für einen unbeschwerten Genuss von grünen Smoothies & Co. sollten sich Verbraucher über die Unbedenklichkeit traditionell bisher nicht verwendeter Pflanzenteile und deren Anbaubedingungen informieren. Denn Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) zeigen, dass Gemüseblätter deutlich stärker mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sein können als die Früchte derselben Pflanze.

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