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Gegen die Afrikanische Schweinepest gewappnet - gemeinsam geht es besser!

Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt – Presseinformation Nr. 024/2018
Halle, 23. November 2018

 

Halle.  – Drei Tage - vom 23. Bis 25. Oktober 2018 - dauerte die Übung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Mobilen Bekämpfungszentrum (MBZ) am Standort Barme/Dörverden in Niedersachsen. Beteiligt waren die Länder Sachsen - Anhalt, Sachsen und Thüringen. Für die Veterinärverwaltung in Sachsen-Anhalt organisierte und begleitete der Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) die Übung.

Insgesamt 30 Tierärztinnen und Tierärzte aus den drei Ländern nahmen daran teil. Zehn reisten aus Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen - Anhalt an.Am ersten Tag wurde durch Vorträge, u. a. vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI), die Seuchenlage der Afrikanischen Schweinepest in Europa dargestellt, rechtliche Aspekte diskutiert und die Konsequenzen für die Fleischwirtschaft bei einem Ausbruch dargelegt.Praktische Übungen in landwirtschaftlichen Betrieben, bei denen der Fokus auf der Verhütung der Erregerverschleppung dieser Tierseuche lag, füllten den zweiten Tag.

Da das Management von Tierseuchenausbrüchen in der heutigen Zeit nur unter Anwendung hochspezieller Software - dem Tierseuchennachrichtensystem - gelingen kann, nahm das Bewältigen verschiedener Fragestellungen mit diesem System einen Teil der Übungszeit ein.

Notwendige Gebietsfestlegungen, mit jeweils unterschiedlichem Ausmaß von Einschränkungen für Tierhalter/Tierhalterinnen, Jäger/Jägerinnen und für die Bevölkerung sowie das Verorten von Fundstellen von verendetem Schwarzwild sind dabei nur einige Beispiele für die komplexen Arbeitsvorgänge.Fünf Beobachterinnen und Beobachter aus anderen Bundesländern nahmen, zur objektiven Leistungsbeurteilung der jeweiligen Behörden, an der Übung teil.

„Die Übung war ein Erfolg!“, darüber waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig. Eindrucksvoll zeigten sie, dass die Veterinärbehörden der beteiligten Länder gut vorbereitet sind.

 

 

 

 

 

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