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Was ist drin im Hackfleisch?

Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt - Presseinformation Nr. 029/2018
Halle, 30. November 2018

Halle.  – Was ist drin im Hackfleisch? Dieser Frage ging im vergangenen Jahr das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) nach und prüfte 37 Hackfleischproben auf ihren Fett- und Bindegewebegehalt (Knorpel und Sehnen). Die Mehrzahl der eingesandten Proben (32) stammte aus industrieller Fertigung, fünf aus handwerklicher.

In Europa sind einheitliche Mindeststandards für die Zusammensetzung von Hackfleisch in der Lebensmittelinformationsverordnung festgelegt. Diese legt u. a. fest, dass der Fettgehalt bei reinem Rinderhackfleisch 20 % nicht überschreiten darf. Die Fettgehalt-Obergrenze bei Hackfleisch mit Schweinfleischanteil liegt bei 30 %. Der Anteil an Bindegewebe im Fleischeiweiß darf nicht höher als 15 % (Rinderhackfleisch) bzw. 18 % (Schweinehackfleisch) liegen.

Keine der industriellen Proben überschritt den Höchstgehalt an Fett- und Bindegewebe. Jedoch gehen die industriellen Hersteller regelmäßig bis an die Grenzen des Erlaubten. Von den Hackfleischproben aus handwerklicher Produktion wiesen zwei eine Überschreitung des zulässigen Bindegewebsgehaltes auf. Beide Betriebe sahen offenbar bei der Rohstoffauswahl nicht genau genug hin.

Die Untersuchungen ergaben, dass sich die meisten sachsen-anhaltinischen Betriebe – leider aber nicht alle – an die gesetzlichen Anforderungen halten. Das LAV setzt seine Untersuchungen fort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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