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Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt – Presseinformation Nr. 069/2019
Halle, 02. September 2019

Halle.Kosmetische Mittel müssen in der EU den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Diese Anforderungen sind in der „Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über kosmetische Mittel" geregelt.
Entsprechend dieser Verordnung haben kosmetische Mittel sinngemäß den Zweck,
die Haut bzw. Schleimhaut sowie die Zähne zu pflegen, zu reinigen, zu schützen, im Aussehen zu verändern oder zu parfümieren.

In kosmetischen Mitteln können Stoffe mit sehr unterschiedlicher Funktion, z. B. „wertgebende Bestandteile", Emulgatoren, Konsistenzgeber, UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, Parfümstoffe und Konservierungsmittel enthalten sein. Für die Kaufentscheidung sind u. a. Angaben zu den wertgebenden Bestandteilen ausschlaggebend. Von diesen Substanzen wird eine besonders wirkungsvolle Beeinflussung der Haut erwartet, z. B. hinsichtlich des Erhalts der jugendlichen Eigenschaften. Zu den wertgebenden Bestandteilen zählen eine Vielzahl von Pflanzenextrakten aber auch synthetisch hergestellte Substanzen wie Vitamine, Panthenol, Allantoin, Koffein.

Für derartige Bestandteile gibt es keine gesetzlichen Vorgaben, die eine Mindestmenge in kosmetischen Mittel vorgeben. Es müssen lediglich die Verbote entsprechend der Kosmetikverordnung eingehalten werden. Allerdings existieren für viele Bestandteile Empfehlungen zu wirksamen Gehalten, u. a. in der wissenschaftlichen Literatur, von wissenschaftlichen Gesellschaften oder auch von Herstellern der Rohstoffe. Im Landesamt für Verbraucherschutz werden kosmetische Mittel umfassend kontrolliert. Auch bezüglich wertgebender Bestandteile muss die Auslobung des Produktes mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Das bedeutet, beworbene Inhaltsstoffe müssen tatsächlich enthalten sein und eine aufgeführte Wirkung muss in den Produktunterlagen nachgewiesen werden. Dazu erfolgen chemische Analysen und eine Beurteilung, ob die Angaben wahrheitsgetreu sind und auch Einsichtnahmen in die Produktunterlagen.

In den vergangenen Jahren wurden etwa zwei bis drei Prozent der untersuchten Proben hinsichtlich einer Irreführung zu wertgebenden Bestandteilen, insbesondere Aloe Vera, Kamille, Bisabolol, Panthenol, Allantoin, Coffein, Jojobaöl, Ringelblume, Vitamin E, Vitamin A, Niacinamid, Q10 beanstandet.

Nächste Veranstaltungen ...
Am 16.10.2019 findet in Magdeburg die nächste Fortbildungsveranstaltung »Infektionsschutz« statt. Anmelde- und Programminfos entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Am 17.10.2019 findet in Magdeburg die nächste Fortbildungsveranstaltung »Infektionsschutz – SurvNet« statt. Anmelde- und Programminfos entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Am 23.10.2019 findet in Magdeburg die nächste Fortbildungsveranstaltung »Kinder- und Jugendzahnärztlicher Dienst« statt. Anmelde- und Programminfos entnehmen Sie bitte diesem Flyer.
 
Am 30.10.2019 findet in Magdeburg die nächste Fortbildungsveranstaltung »Sozialpsychiatrischer Dienst« statt. Anmelde- und Programminfos entnehmen Sie bitte diesem Flyer.

Ankündigung des Fachbereiches Veterinärmedizin im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Am 27. November 2019 findet in Bernburg-Strenzfeld von 09 Uhr 30–14 Uhr das nächste Fachgespräch statt.
Die vom Fachbereich Veterinärmedizin, gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt organisierte und durchgeführte Veranstaltung beinhaltet aktuelle Themen der Tierseuchenbekämpfung, des Tierschutzes und der Tiergesundheit.
Die Tagesordnung sowie die Anmeldemodalitäten werden hier rechtzeitig an gleicher Stelle sowie in der Novemberausgabe 2019 des Deutschen Tierärzteblattes veröffentlicht.
Wir freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen in Bernburg und auf eine interessante Veranstaltung!