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West-Nil-Infektion bei Pferd im Landkreis Saalekreis bestätigt

Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt - Presseinformation Nr. 013/18
Halle, 26.10.2018

Halle. Erneut West-Nil-Infektion bei einem Pferd nachgewiesen. Die Untersuchung der aus dem Saalekreis stammenden Blutprobe durch das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt erbringt den Nachweis. Der Antikörpernachweis ist der zweite Nachweis einer West-Nil-Infektion in Deutschland bei Pferden und wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.

Hauptwirte des West-Nil-Virus sind Vögel, aber auch Pferde und Menschen können an der Infektion erkranken. Das Virus äußert sich bei Pferden unter anderem durch Symptome wie z.  B. Stolpern, Lähmungserscheinungen oder Muskelzittern und kann in Einzelfällen zum Tod des betroffenen Tieres führen.

Bei Verdacht auf eine West-Nil-Infektion kann der betreuende Tierarzt eine Blutprobe zur Untersuchung in den Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz nach Stendal schicken. Diese wird dort auf das Vorhandensein von West-Nil-Virus oder Antikörpern untersucht.

Eine Schutzimpfung gegen das West-Nil-Virus gibt es derzeit ausschließlich für Pferde.

Bei Vögeln in Sachsen-Anhalts wurde das Virus zuletzt am 27.9.2018 nachgewiesen. Insgesamt wurde das West-Nil-Virus 2018 in Sachsen-Anhalt bei drei Vögeln nachgewiesen.

Da die West-Nil-Virus-Infektion ausschließlich über den Stich einer infizierten Mücke erfolgt, ist aufgrund der jahreszeitbedingt abnehmenden Insektenaktivitäten mit einem Rückgang der West-Nil-Virusinfektionen im restlichen Jahr zu rechen.

 

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