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Arbeitsstätten

Beim Errichten und Betreiben von Arbeitsstätten hat der Arbeitgeber die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu beurteilen und zu gewährleisten.

Die Arbeitsschutzverwaltung ist unter anderem zuständig für den Vollzug des staatlichen Arbeitsstättenrechts. Grundlage hierfür sind die Arbeitsstättenverordnung und die Technischen Regeln für Arbeitsstätten. Die Arbeitsstättenverordnung formuliert Schutzziele. Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten geben wichtige Anhaltspunkte dafür, wie die Arbeitsschutzziele erreicht werden können. Einen vollständigen und aktuellen Überblick über die aktuelle Rechtslage findet man auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de).

Die zuständige Arbeitsschutzverwaltung kann auf schriftlichen Antrag des Arbeitgebers Ausnahmen von den Vorschriften der Arbeitsstätten-Verordnung einschließlich ihres Anhanges zulassen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitgeber andere, ebenso wirksame Maßnahmen trifft oder die Durchführung der Vorschrift im Einzelfall zu einer unverhältnismäßigen Härte führen würde und die Abweichung mit dem Schutz der Beschäftigten vereinbar ist.

Im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren wird die Arbeitsschutzverwaltung durch die Bauordnungsämter der Landkreise und kreisfreien Städte beteiligt. Dabei hat sie zu prüfen, ob das in den Bauvorlagen dargestellte Bauvorhaben die an Arbeitsstätten zu stellenden Anforderungen erfüllt und eine entsprechende Stellungnahme abzugeben.

Ansprechpartner zum Thema Arbeitsstätten sind die örtlich zuständigen Dezernate 53 bis 57 der Gewerbeaufsicht im Landesamt für Verbraucherschutz. Außerdem stehen am Standort Dessau-Roßlau in den Dezernaten 51 und 52 Mitarbeiter zur Unterstützung der Regionaldezernate für spezielle Anfragen sowie eine Landesmessstelle mit Experten für physikalische Schadfaktoren wie Klima, Lärm und Vibration sowie Gefahrstoffe zur Verfügung.

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Terminverschiebung: Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind"

Das vom Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt für den 17.–19. März 2021 geplante 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der CODID-19-Pandemie verschoben werden.

Es findet nun vom 22.–24. September 2021 statt. Die Veranstalter planen weiterhin eine Präsenzveranstaltung. Sollte die Entwicklung der Gefährdungslage bis zum Sommer 2021 dies nicht zulassen, wird die Durchführung als Online-Veranstaltung in Erwägung gezogen.

Anfragen und Hinweise richten Sie bitte an LAV-Symposiumstendal(at)sachsen-anhalt.de.
 
 
Ankündigung des Fachbereiches Veterinärmedizin im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Die Tierärztekammer führt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verbraucherschutz einen Fortbildungskurs »Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Rind« für Tierärzte/-innen durch. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte diesem Flyer.