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Kryptosporidiose

Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz

Erreger:Protozoon: Cryptosporidium hominis, Cryptosporidium parvum;
weltweit verbreitet
Reservoir:Mensch, Rinder, Pferde, Ziegen, Schafe, Hunde, Katzen und Vögel
Übertragungsweg:fäkal-oral;
Aufnahme von Oozysten aus kontaminiertem Wasser;
Mensch zu Mensch und Tier zu Mensch;
kontaminierte Lebensmittel (z. B. Fleisch)
Inkubationszeit:1-12 Tage, gewöhnlich 7 Tage
Ausscheidungsdauer:im Stuhl noch mehrere Wochen nach Symptomrückgang nachweisbar
Symptome:wässrige Durchfälle, Bauchschmerzen, Übelkeit, Fieber, Gewichtsverlust
Diagnostik:mikroskopischer Nachweis von Kryptosporidien oder Oozysten, Antigennachweis, Nukleinsäurenachweis
Therapie:keine spezifische Therapie, symptomatisch zur Einschränkung des Flüssigkeitsverlustes
Prävention:Patienten mit Immunschwäche: Vorsicht bei Kontakt zu infizierten Menschen oder Tieren, kein kontaminiertes Wasser trinken (Leitungswasser, Wasser aus Seen, Flüssen oder Swimmingpools);
Abkochen von kontaminiertem Trinkwasser; Händehygiene
Besonderheiten:extraintestinale Manifestationen vor allem bei AIDS-Patienten;
Cryptosporidium hominis kommt fast nur beim Menschen vor
Nächste Veranstaltungen ...

 

 

Vorankündigung

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich Veterinärmedizin, plant zusammen mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt das 12. Stendaler Symposium vom 29. - 31. März 2023.

 

Schwerpunkte sind Tierseuchen und Tierschutz beim Rind.  Das Programm sowie die Anmeldeinformationen werden in Anfang 2023 im Tierärzteblatt und auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.