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Tätigkeiten mit Krankheitserregern

Das Landesamt für Verbraucherschutz ist zuständige Behörde für die Erlaubniserteilung und die weiteren behördlichen Maßnahmen bei Tätigkeiten mit Krankheitserregern. Die Tätigkeiten mit Krankheitserregern sind im Neunten Abschnitt des Infektionsschutzgesetzes geregelt.

Es ist festgelegt, dass Tätigkeiten mit Krankheitserregern, d. h. das Arbeiten, Abgeben, Aufbewahren, Verbringen und Ausführen grundsätzlich erlaubnis- und anzeigepflichtig sind. Es müssen geeignete Räume und Einrichtungen vorhanden sein und die Ausstattung ist sachgerecht an die Risiken der verschiedenen Tätigkeiten anzupassen. Der Umgang mit Krankheitserregern unterliegt der Aufsicht der zuständigen Behörde. Die Erlaubniserteilung ist personengebunden (§ 44 IfSG).

Ärzte, Tierärzte und Zahnärzte sind im Rahmen der selbständigen Ausübung des Berufs von der Erlaubnispflicht befreit, wenn sie mikrobiologische Untersuchungen zur orientierenden medizinischen und veterinärmedizinischen Diagnostik durchführen, die Methoden nicht auf die Vermehrung und den Nachweis meldepflichtiger Krankheitserreger gerichtet sind und sich die Untersuchungen auf die unmittelbare Behandlung der eigenen Patienten beschränken (§ 45 IfSG). Diese Tätigkeiten müssen aber angezeigt werden.

Wer Tätigkeiten mit Krankheitserregern aufnehmen will, muss dies bei der zuständigen Behörde vor Aufnahme der Tätigkeiten anzeigen. Die dafür notwendigen Angaben regelt der § 49 IfSG.

Der zuständigen Behörde obliegt gleichzeitig die Aufsicht über die erlaubnispflichtigen und anzeigepflichtigen Tätigkeiten mit Krankheitserregern (§ 51 IfSG).

Formular

Ansprechpartnerin
Mildred Borrmann
Tel.: 0391-2564-106
E-Mail: mildred.borrmann(at)sachsen-anhalt.de

Nächste Veranstaltungen ...

Der Arbeitsschutztag 2022 wird am 22.09.2022 im Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in der Corrensstraße 3, 06466 Seeland OT Gatersleben stattfinden.

Absage des Fachgesprächs Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tiergesundheit am 23.11.2021 in Bernburg-Strenzfeld.
 

Stendaler Rindersymposium erst wieder 2023
Das vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt ursprünglich für den 17.–19. März 2021 geplante und dann auf den 22.–24. September 2021 verschobene 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der nach wie vor zu großen Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen.
Wir hoffen sehr, das Stendaler Symposium zum nächsten regulären Termin im Jahr 2023 mit neuem Schwung durchführen und in präsenter Form wieder in den gemeinsamen fachlichen Austausch treten zu können.