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Medizinische Mikrobiologie

Wesentliche Aufgaben, die im Dezernat Medizinische Mikrobiologie des Landesamtes für Verbraucherschutz zu erfüllen sind, betreffen die nachfolgend aufgeführten Themen:

  • Virologische Surveillance zur Überwachung der Zirkulation von Grippeviren und Erregern anderer respiratorischer Erkrankungen gemäß Pandemie-Rahmenplan; Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern und dem Robert Koch-Institut (Integrierte Bundesland-Surveillance).
  • Mikrobiologisch-epidemiologische Untersuchungen, Bewertungen und Beratungen für Gesundheitsämter, Landesbehörden und -einrichtungen, u. a.:
    - Laborgestützte Sachverständigentätigkeit zur Klärung von Häufungen übertragbarer Krankheiten einschließlich des Nachweises von Infektketten,
    - amtlich veranlasste Untersuchungen als Voraussetzung für antiepidemische Maßnahmen (Verhinderung der Erregerausbreitung),
    - Untersuchungen im Rahmen der Tuberkulosefürsorge/ -überwachung,
    - Untersuchungen auf HIV und andere Erreger sexuell übertragbarer Krankheiten. 
  • Identifizierung von neuartigen oder bislang unbekannten Krankheitserregern bei bedrohlichen übertragbaren Erkrankungen (z. B. EHEC O104:H4, pandemische Influenzaviren A/H1N1, aviäre Influenzaviren A/H5N1 oder A/H7N9).
  • Sicherstellung der Untersuchungskapazität bei Verdacht auf das Auftreten besonders gefährlicher Erreger als Beitrag zur Abwehr von Gefahren im Seuchen- und Harvariefall, bei Epidemien, Katastrophen sowie bei Verdacht auf bioterroristische Anschläge.

Durch qualifiziertes und erfahrenes Personal, durch das etablierte breite Spektrum an Methoden für die Medizinisch-Mikrobiologische Diagnostik und für die Feincharakterisierung von Krankheitserregern sowie durch die am seit Herbst 2012 bezogenen neuen Standort des Fachbereichs Hygiene vorhandenen modernen und leistungsfähigen Laboratorien ist sichergestellt, dass die Aufgaben zuverlässig erfüllt werden können.

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Detailinformationen, Ergebnisberichte, Publikationen

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Terminverschiebung: Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind"

Das vom Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt für den 17.–19. März 2021 geplante 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der CODID-19-Pandemie verschoben werden.

Es findet nun vom 22.–24. September 2021 statt. Die Veranstalter planen weiterhin eine Präsenzveranstaltung. Sollte die Entwicklung der Gefährdungslage bis zum Sommer 2021 dies nicht zulassen, wird die Durchführung als Online-Veranstaltung in Erwägung gezogen.

Anfragen und Hinweise richten Sie bitte an LAV-Symposiumstendal(at)sachsen-anhalt.de.
 
 
Ankündigung des Fachbereiches Veterinärmedizin im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Die Tierärztekammer führt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verbraucherschutz einen Fortbildungskurs »Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Rind« für Tierärzte/-innen durch. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte diesem Flyer.