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Ammonium

Grenzwert: 0,50 mg/l

Ammonium kann geogen bedingt im Grundwasser auftreten und ist ein Bestandteil des Stickstoffkreislaufs. Bei der Zersetzung von Exkrementen und toten Lebewesen durch Bakterien und Pilze werden größere Mengen Ammonium freigesetzt. Unter Sauerstoffverbrauch kann Ammonium zu Nitrat umgewandelt werden.

Grenzwertüberschreitungen können auch ein Hinweis auf mögliche Kontaminationen durch Abwasser und Gülle oder auf Überdüngung sein. Ammonium kann die Wirksamkeit von Desinfektions- und Aufbereitungsmaßnahmen beeinträchtigen, sich im Verteilungssystem zu Nitrit umwandeln (siehe Nitrit) und zu geruchlichen und geschmacklichen Problemen führen.

Daher ist die Ursache einer plötzlichen oder kontinuierlichen Erhöhung der üblicherweise gemessenen Konzentration zu untersuchen.

Das Gesundheitsamt muss entscheiden, ob im konkreten Fall eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit gegeben ist. Eine Überschreitung des Grenzwertes stellt in der Regel keine Gesundheitsgefahr für die Verbraucher dar.

Nächste Veranstaltungen ...

 

 

Vorankündigung

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich Veterinärmedizin, plant zusammen mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt das 12. Stendaler Symposium vom 29. - 31. März 2023.

 

Schwerpunkte sind Tierseuchen und Tierschutz beim Rind.  Das Programm sowie die Anmeldeinformationen werden in Anfang 2023 im Tierärzteblatt und auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.