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Eisen

Grenzwert: 0,2 mg/l

Eisen ist ein natürlich vorkommendes Metall der Erdrinde, für den Menschen essentiell und wird für zahlreiche Körperfunktionen benötigt. Ein Großteil des körpereigenen Eisens wird für den Sauerstofftransport in die einzelnen Gewebe und Zellen benötigt, ein weiterer Teil ist im Muskelgewebe und in den Enzymen gebunden.

Moderne Aufbereitungsverfahren entfernen geogen bedingte Eisengehalte durch verschiedene Filtrationsprozesse aus dem Trinkwasser. Allerdings gelangt Eisen sehr häufig erst nach dem Wasserwerk im Verteilungssystem ins Trinkwasser. Erhöhte Eisen-Konzentrationen können insbesondere aus korrodierten Leitungsmaterialien ins Trinkwasser gelangen und dieses bräunlich verfärben, was je nach Konzentration zur Geschmacksbeeinträchtigung führt. In Form weiterer Ablagerungen an den Innenwänden der Trinkwasser-Installation kann die Bildung von Biofilmen und damit das Wachstum von Mikroorganismen begünstigt werden.

Inwieweit erhöhte Konzentrationen eine Gesundheitsgefahr darstellen, ist im Einzelfall durch das Gesundheitsamt zu prüfen und zu entscheiden, ggf. ist für die Zubereitung von Speisen und Getränken für Säuglinge und Kleinkinder bis zu 2 Jahren abgepacktes Wasser, das für diesen Verwendungszweck besonders gekennzeichnet ist, zu verwenden.

In vielen Fällen stellen die erhöhten Eisen-Konzentrationen zwar ein ästhetisches Problem, aber keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit dar.

Nächste Veranstaltungen ...

 

 

Vorankündigung

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich Veterinärmedizin, plant zusammen mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt das 12. Stendaler Symposium vom 29. - 31. März 2023.

 

Schwerpunkte sind Tierseuchen und Tierschutz beim Rind.  Das Programm sowie die Anmeldeinformationen werden in Anfang 2023 im Tierärzteblatt und auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.