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Kupfer

Grenzwert: 2,0 mg/l

Kupfer kommt als natürliche Verbindung in mehreren Erzen vor. Es wird u. a. für die Herstellung von Leitungen, Kabeln, Haushaltswaren, Farbstoffen, chemischen und pharmazeutischen Geräten sowie für die Bekämpfung von Pilzen und Algen eingesetzt.

Kupfer ist im Trinkwasser ein netzabhängiger Parameter, d. h. erhöhte Kupfer-Konzentrationen entstehen vornehmlich unter bestimmten Bedingungen in Trinkwasser-Installation aus Kupfer. Das kann z. B. besonders bei neuverlegten Kupferleitungen auftreten und wenn der pH-Wert des Trinkwassers unter 7,8 liegt. Damit sind erhöhte Kupfer-Konzentrationen am Zapfhahn des Verbrauchers in vielen Fällen auf Probleme in der Trinkwasser-Installation selbst zurückzuführen und weitestgehend unabhängig von der Überprüfung und Sicherung der Trinkwasserqualität durch das Wasserversorger selbst.

Ein Austausch vorhandener Kupferleitungen in der Trinkwasser-Installation ist dann angezeigt, wenn das vom Wasserversorger gelieferte Trinkwasser aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung den Einsatz von Kupfer als Installationsmaterial nicht zulässt, obwohl es der Trinkwasserverordnung entspricht. In diesen Fällen ist eine fachkundige Installationsfirma (siehe auch Tipps für Verbraucher) hinzuzuziehen.

Für die Zubereitung von Speisen und Getränken für Säuglinge und Kleinkinder bis zu 2 Jahren ist ein Trinkwasser zu verwenden, das den Grenzwert einhält oder ersatzweise abgepacktes Wasser mit der Kennzeichnung "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung".

Nächste Veranstaltungen ...
Am 10.11.2021 findet die 20. Online-Informationsveranstaltung für Sicherheitsfachkräfte statt. Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Fachgespräch Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tiergesundheit

Das nächste Fachgespräch findet am 23.11.2021 in Bernburg-Strenzfeld statt.

Weiteres hier.

 

Stendaler Rindersymposium erst wieder 2023

Das vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt ursprünglich für den 17.–19. März 2021 geplante und dann auf den 22.–24. September 2021 verschobene 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der nach wie vor zu großen Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen.

Wir hoffen sehr, das Stendaler Symposium zum nächsten regulären Termin im Jahr 2023 mit neuem Schwung durchführen und in präsenter Form wieder in den gemeinsamen fachlichen Austausch treten zu können.
 

Die Tierärztekammer führt im Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verbraucherschutz einen Fortbildungskurs "Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Rind" für Tierärzte/-innen durch. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte diesem Flyer.