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Sulfat

Grenzwert: 250 mg/l

Sulfate sind natürliche Schwefelverbindungen, die z. B. als Calciumsulfat (Gips) in der Erdkruste weit verbreitet sind. Sulfate gelangen aber auch durch Düngung, industrielle Abfälle und Abwässer insbesondere aus der chemischen Industrie ins Grundwasser. Ein hoher Sulfatgehalt im Trinkwasser kann in den Verteilungsnetzen und in der Trinkwasser-Installation korrosiv wirken.

Überschreitungen des Grenzwertes können vor allem bei empfindlichen Menschen zu Magen-Darmstörungen führen und abführend (laxierend) wirken, dies wird vor allem bei Konzentrationen über 1.000 mg/l beschrieben. Bei der Überschreitung des Grenzwertes im Trinkwasser muss durch das Gesundheitsamt geprüft werden, ob eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit zu besorgen ist. In Abhängigkeit davon werden die notwendigen Anordnungen getroffen.

Befristete Abweichungen vom Grenzwert können zugelassen werden.
Für die Zubereitung von Speisen und Getränken für Säuglinge und Kleinkinder ist ein Trinkwasser zu verwenden, das nicht mehr als 500 mg/l Sulfat enthält oder ersatzweise abgepacktes Wasser mit der Kennzeichnung "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung".

Nächste Veranstaltungen ...

Der Arbeitsschutztag 2022 wird am 22.09.2022 im Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in der Corrensstraße 3, 06466 Seeland OT Gatersleben stattfinden.

Absage des Fachgesprächs Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tiergesundheit am 23.11.2021 in Bernburg-Strenzfeld.
 

Stendaler Rindersymposium erst wieder 2023
Das vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt ursprünglich für den 17.–19. März 2021 geplante und dann auf den 22.–24. September 2021 verschobene 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der nach wie vor zu großen Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen.
Wir hoffen sehr, das Stendaler Symposium zum nächsten regulären Termin im Jahr 2023 mit neuem Schwung durchführen und in präsenter Form wieder in den gemeinsamen fachlichen Austausch treten zu können.