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Fachbereich Lebensmittelsicherheit

Lebensmittelüberwachung ist eine staatliche Aufgabe, die dem Schutz des Bürgers vor gesundheitlichen Nachteilen sowie Irreführung und Täuschung im Bereich des Lebensmittelverkehrs dient. Es handelt sich hier um eine aus Artikel 2 Abs. 2 des Grundgesetzes ableitbare Schutzpflicht des Staates gegenüber dem Bürger mit überwiegend vorsorgendem Charakter.

Gesetzliche Grundlage für die Tätigkeit des Fachbereiches bilden das europäische und deutsche Lebensmittelrecht wie die Verordnung zur Lebensmittelsicherheit VO (EG) 178/2002 (EU-Basis-VO), die Verordnung über die amtlichen Kontrollen zur Überprüfung des Lebensmittel- und Futterrechts VO (EG) 882/2004 und das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzgesetzbuch (LFGB) der BRD.

Amtlich untersucht werden Lebensmittel, Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Tabakwaren.  

Das Untersuchungsspektrum umfasst folgende Kriterien:

  • sensorische Beschaffenheit (Aussehen, Geruch, Geschmack) 
  • hygienische Beschaffenheit (Keimbelastung, Krankheitserreger) 
  • Zusammensetzung (Qualität) 
  • Gehalt an Zusatzstoffen (z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Süßungsmittel u. a.) 
  • Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln 
  • Kontaminanten aus Erzeugung und Herstellung (z. B. Mykotoxine, Schwermetalle, Nitrate) 
  • gentechnisch veränderte Bestandteile in Lebensmitteln 
  • Aufmachung und Bezeichnung.

Die Untersuchungsergebnisse werden von staatlich geprüften Lebensmittelchemikern und Tierärzten sachkundig bewertet und lebensmittelrechtlich beurteilt. Die dabei erstellten Gutachten bilden die Grundlage für die Ahndung von Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen beim Verursacher. 

Nächste Veranstaltungen ...

Fachgespräch Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tiergesundheit

Das nächste Fachgespräch findet am 23.11.2021 in Bernburg-Strenzfeld statt.

Weiteres hier.

 

Stendaler Rindersymposium erst wieder 2023

Das vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt ursprünglich für den 17.–19. März 2021 geplante und dann auf den 22.–24. September 2021 verschobene 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der nach wie vor zu großen Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen.

Wir hoffen sehr, das Stendaler Symposium zum nächsten regulären Termin im Jahr 2023 mit neuem Schwung durchführen und in präsenter Form wieder in den gemeinsamen fachlichen Austausch treten zu können.
 

Die Tierärztekammer führt im Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verbraucherschutz einen Fortbildungskurs "Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Rind" für Tierärzte/-innen durch. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte diesem Flyer.