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Vibrionen in der Ostsee

Stand: 17.03.2015


In der Vergangenheit traten im deutschen Ostseeraum einzelne Erkrankungen durch Vibrionen (V. vulnificus und andere) mit zum Teil ernsthaftem Verlauf wie schweren Wundinfektionen und Blutvergiftungen auf. Eine Übertragung der Erreger erfolgt vor allem über Hautverletzungen, möglich ist sie auch durch den Verzehr von rohen Meerestieren.  Besonders gefährdet scheinen Menschen mit chronischen Vorerkrankungen und offenen Wunden zu sein. Diesen Personen wird empfohlen auf Baden oder Wasserwaten in der Ostsee zu verzichten. Weiterhin wird empfohlen Meerestiere nicht roh zu verzehren. Differentialdiagnostisch sollte in den Sommermonaten bei verdächtigen Krankheitsbildern an die Möglichkeit einer Vibrionen-Infektion gedacht werden. Um einen schweren Verlauf zu verhindern, ist die frühe Einleitung der antibakteriellen Therapie entscheidend, auch wenn die mikrobiologische Bestätigung noch aussteht.
Näheres ist auf den Seiten der norddeutschen Küstenländer und des Umweltbundesamtes zu finden:

 

 

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Absage des Fachgesprächs Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tiergesundheit am 23.11.2021 in Bernburg-Strenzfeld.
 

Stendaler Rindersymposium erst wieder 2023
Das vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt ursprünglich für den 17.–19. März 2021 geplante und dann auf den 22.–24. September 2021 verschobene 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der nach wie vor zu großen Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen.
Wir hoffen sehr, das Stendaler Symposium zum nächsten regulären Termin im Jahr 2023 mit neuem Schwung durchführen und in präsenter Form wieder in den gemeinsamen fachlichen Austausch treten zu können.