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Vibrionen in der Ostsee

Stand: 17.03.2015


In der Vergangenheit traten im deutschen Ostseeraum einzelne Erkrankungen durch Vibrionen (V. vulnificus und andere) mit zum Teil ernsthaftem Verlauf wie schweren Wundinfektionen und Blutvergiftungen auf. Eine Übertragung der Erreger erfolgt vor allem über Hautverletzungen, möglich ist sie auch durch den Verzehr von rohen Meerestieren.  Besonders gefährdet scheinen Menschen mit chronischen Vorerkrankungen und offenen Wunden zu sein. Diesen Personen wird empfohlen auf Baden oder Wasserwaten in der Ostsee zu verzichten. Weiterhin wird empfohlen Meerestiere nicht roh zu verzehren. Differentialdiagnostisch sollte in den Sommermonaten bei verdächtigen Krankheitsbildern an die Möglichkeit einer Vibrionen-Infektion gedacht werden. Um einen schweren Verlauf zu verhindern, ist die frühe Einleitung der antibakteriellen Therapie entscheidend, auch wenn die mikrobiologische Bestätigung noch aussteht.
Näheres ist auf den Seiten der norddeutschen Küstenländer und des Umweltbundesamtes zu finden:

 

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Vorankündigung

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich Veterinärmedizin, plant zusammen mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt das 12. Stendaler Symposium vom 29. - 31. März 2023.

 

Schwerpunkte sind Tierseuchen und Tierschutz beim Rind.  Das Programm sowie die Anmeldeinformationen werden in Anfang 2023 im Tierärzteblatt und auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.