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Veröffentlichung des Impfberichtes 2019

Landesamt für Verbraucherschutz - Presseinformation Nr. 18/2021
Halle, 18. Mai 2021

Die Zusammenführung und Auswertung der gesammelten Impfdaten sowie die Berichterstattung erfolgt im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, das mit dem nun vorliegenden sechzehnten Bericht (Link) in Folge die Impfsituation bei Kindern im Vorschul- und Schulalter in Sachsen-Anhalt beschreibt und bewertet.

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Sie sind entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und damit für den Schutz von Menschenleben. Die derzeitige COVID-19-Pandemie hat das Impfen stark in den Fokus gerückt. Doch auch während der Pandemie dürfen die allgemeinen von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen in den verschiedenen Altersgruppen nicht vernachlässigt werden.

In Sachsen-Anhalt hat das Engagement für das Impfen einen hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Bereits 1998 wurde auf einer Landesgesundheitskonferenz das Gesundheitsziel „Erreichen eines altersgerechten Impfstatus bei über 90% der Bevölkerung“ formuliert und es wurde ein Arbeitskreis mit etwa 20 interessierten und betroffenen Institutionen und Verbänden in Sachsen-Anhalt für den fachübergreifenden, interdisziplinären Informationsaustausch ins Leben gerufen. Besonders bei den Kindern Sachsen-Anhalts lässt sich das Ergebnis dieses Arbeitskreises gut ablesen. In Sachsen-Anhalt erheben die Gesundheitsämter der Landkreise/kreisfreien Städte jährlich Daten zum Impfstatus einzuschulender Kinder sowie der Schülerinnen und Schüler der dritten und sechsten Klassen. Die Erfassung der Daten erfolgt durch Kontrolle der Impfausweise während der Einschul- bzw. Schulreihenuntersuchungen. So können Erfolge registriert, Defizite identifiziert und Handlungsempfehlungen konkret untersetzt werden.

Insgesamt befinden sich die altersgerechten Durchimpfungsraten bei den einzuschulenden Kindern auf einem hohen Niveau. Trotz eines geringen Rückgangs der Impfquoten liegen diese bei Pertussis, Hepatitis B, Meningokokken, Rotaviren, Mumps, Masern, Röteln und Varizellen über dem Bundesdurchschnitt. Handlungsbedarf gibt es bei den Kindern der dritten und sechsten Klassen mit der Schließung von Impflücken bei den Auffrischimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten.

Für weitere Informationen besuchen Sie uns im Verbraucherschutzportal unter

https://verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/