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Asylsuchende und Gesundheit in Sachsen-Anhalt

Aktuelle Situation

 

Aufgrund der anstrengenden Reise, des oft fehlenden Impfschutzes und der beengten Situationen in den  Aufnahmeeinrichtungen muss mit dem Auftreten von Infektionskrankheiten unter Asylsuchenden gerechnet werden. Auch wegen entsprechender Screening-Programme werden bei Asylsuchenden vermehrt Tuberkulose- und Hepatitis-B- und -C-Fälle gefunden. Weiterhin stehen impfpräventable Krankheiten und Magen-Darm-Infektionen im Vordergrund. Das Robert Koch-Institut sieht derzeit weiterhin keine erhöhte Infektionsgefährdung der Allgemeinbevölkerung durch Asylsuchende.

Entsprechend dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und dem Gesundheitsdienstgesetz des Landes Sachsen-Anhalt überwacht der Öffentliche Gesundheitsdienst Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge und Asylsuchende in Bezug auf die Anforderungen der Hygiene und der Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Asylbewerber werden gemäß § 62 Asylgesetz in Verbindung mit landesrechtlichen Regelungen bei ihrer Erstaufnahme in Sachsen-Anhalt durch das Gesundheitsamt auf Infektionskrankheiten untersucht. Die Untersuchung umfasst eine allgemeine körperliche Untersuchung und eine Untersuchung auf eine behandlungsbedürftige Lungentuberkulose. Weitergehende Untersuchungen, z. B. auf impfpräventable Krankheiten, Lues, Hepatitis C, HIV sowie Stuhluntersuchungen auf pathogene Keime und Parasiten werden im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (FB Hygiene in Magdeburg) durchgeführt, wenn dies klinisch, anamnestisch oder epidemiologisch angezeigt ist. Die zuständigen Gesundheitsämter werden gebeten, die empfohlenen Schutzimpfungen nach § 4 Abs. 3 Asylbewerberleistungsgesetz im Rahmen der Erstuntersuchung sicherzustellen.

Informationen für den öffentlichen Gesundheitsdienst und die Fachöffentlichkeit

Informationen für Betroffene und die interessierte Öffentlichkeit

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere hilfreiche Informationsmaterialien haben, welche hier verlinkt werden sollten: E-Mail: Hisa.Epi[at]lav.ms.sachsen-anhalt.de

Stand: 11.12.2017

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Terminverschiebung: Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind"

Das vom Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt für den 17.–19. März 2021 geplante 12. Stendaler Symposium "Tierseuchen und Tierschutz beim Rind" muss infolge der CODID-19-Pandemie verschoben werden.

Es findet nun vom 22.–24. September 2021 statt. Die Veranstalter planen weiterhin eine Präsenzveranstaltung. Sollte die Entwicklung der Gefährdungslage bis zum Sommer 2021 dies nicht zulassen, wird die Durchführung als Online-Veranstaltung in Erwägung gezogen.

Anfragen und Hinweise richten Sie bitte an LAV-Symposiumstendal(at)sachsen-anhalt.de.
 
 
Ankündigung des Fachbereiches Veterinärmedizin im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Die Tierärztekammer führt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verbraucherschutz einen Fortbildungskurs »Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Rind« für Tierärzte/-innen durch. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte diesem Flyer.