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Ausbildung in der Arbeitsschutzverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb und bildet regelmäßig Gewerbeaufsichtsbeamtinnen und –beamte für den Fachbereich Arbeitsschutz aus. Streben Sie eine Karriere als Anwärter/-in oder Referendar/-in in der Arbeitsschutzverwaltung an, bewerben Sie sich auf unsere regelmäßig ausgeschriebenen Stellen  (<link wir-ueber-uns-service/stellen-ausschreibungen/>https://verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns-service/stellen-ausschreibungen/</link>). Die Ausschreibungen erfolgen in der Regel im Frühjahr oder Sommer eines jeden Jahres.

Ausbildungsverlauf 

Nach der Einstellung durchlaufen Sie den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, Erstes bzw. Zweites Einstiegsamt und erhalten eine Ausbildung entsprechend der APAVO ArbSchVw LSA. Für die Dauer des Vorbereitungsdienstes werden Sie im Beamtenverhältnis auf Widerruf verbeamtet.

Die Ausbildung gliedert sich in Theorie und Praxis. Beide Teile werden vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt organisiert. Ansprechpartnerin für die Ausbildung ist Frau Judith Scherer (E-Mail: Judith.Scherer(at)sachsen-anhalt.de).

Die theoretische Ausbildung der Gewerbeoberinspektoranwärter/-innen und Gewerbereferendare/-innen führt im Wesentlichen der Ausbildungsverbund der Arbeitsschutzverwaltungen der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen durch. Dafür werden die Anwärtern/-innen und Referendaren/-innen der jeweiligen Arbeitsschutzverwaltungen in gemeinsamen Ausbildungsgängen wochenweise zu allen zentralen Themengebieten des Arbeitsschutzrechts, der Medizinproduktsicherheit und der Produktsicherheit geschult. Üblicherweise finden die Schulungen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern statt. Hinzu kommen Seminare des Aus- und Fortbildungsinstituts des Landes Sachsen-Anhalt an dessen Standorten. 

Weitere Informationen finden Sie im Rahmenlehrplan für die Laufbahnen in der Arbeitsschutzaufsicht des Ausbildungsverbundes und im allgemeinen Fortbildungsprogramm des Aus- und Fortbildungsinstituts Sachsen-Anhalt (https://afi.sachsen-anhalt.de/aufgabenbereiche/fortbildung/fortbildung-allgemeine-verwaltung/). 

Die praktische Ausbildung erfolgt an einem der Standorte des Fachbereiches Arbeitsschutz des Landesamtes für Verbraucherschutz – in Dessau-Roßlau, Halberstadt, Stendal, Halle (Saale) oder Magdeburg. Sie erlernen das rechtssichere, behördliche Handeln, welches sowohl bei der praktischen Aufsichtstätigkeit in den Unternehmen als auch bei der Bearbeitung von Anträgen, Beschwerden und Stellungnahmen im Mittelpunkt steht.

Ebenso sind in der Regel Informationsaufenthalte bei Institutionen des Arbeitsschutzes außerhalb des Landesamtes für Verbraucherschutz Praxisbestandteile, bei denen wertvolle Einblicke in deren Arbeit gewonnen werden können. Beispielsweise sind hier die Zusammenarbeit mit dem TÜV NORD, der Unfallkasse Sachsen-Anhalt, der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Sachsen-Anhalt, sowie beim Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt zu nennen. 

Der aktuelle Ausbildungsrahmenlehrplan dient dazu, einen Überblick über die Schwerpunkte der praktischen Ausbildung zu gewinnen:

Der Fachbereich Arbeitsschutz berichtet regelmäßig über die Entwicklung der aktuellen Ausbildungsgänge in seinen Jahresberichten (https://verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/arbeitsschutz/publikationen/). 

Das Landesamt für Verbraucherschutz freut sich darauf, Sie zukünftig als fachkundige, motivierte, kommunikative, und durchsetzungsstarke Mitarbeiter im Rahmen des Vorbereitungsdienstes begrüßen zu dürfen!

Stand: 03/2022
Publikationsart: Flyer
Download: hier

Nächste Veranstaltungen ...

 

 

Vorankündigung

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich Veterinärmedizin, plant zusammen mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt das 12. Stendaler Symposium vom 29. - 31. März 2023.

 

Schwerpunkte sind Tierseuchen und Tierschutz beim Rind.  Das Programm sowie die Anmeldeinformationen werden in Anfang 2023 im Tierärzteblatt und auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.