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Mangan

Grenzwert: 0,05 mg/l

Mangan ist ein natürlich vorkommendes Metall der Erdrinde, häufig vergesellschaftet mit Eisen. Es wird stärker als Eisen durch natürliche Prozesse ausgewaschen. Mangan ist ein essentielles, d.h. lebenswichtiges Spurenelement.

Mangan kommt in unterschiedlichen Wertigkeiten vor, dadurch können unlösliche oder lösliche Mangan-Verbindungen entstehen. Die sensorische Wahrnehmung hängt entscheidend von der Art der Verbindung ab. 

Ein erhöhter Mangangehalt kann beim Wäschewaschen zur Bildung von schwarzbraunen Flecken und zudem zu einer geschmacklichen Beeinträchtigung des Trinkwassers führen.

Mangan gelangt sehr häufig erst nach dem Wasserwerk ins Verteilungssystem. Dies kann insbesondere bei korrodierten Leitungsmaterialien, auch in der Trinkwasser-Installation, passieren. In Leitungssystemen kann manganhaltiges Wasser dunkle, schmierige Ablagerungen verursachen, welche die Bildung von Biofilmen und damit das Wachstum von Mikroorganismen begünstigen können.

Inwieweit erhöhte Konzentrationen eine Gesundheitsgefahr darstellen, ist im Einzelfall durch das Gesundheitsamt zu prüfen und zu entscheiden, ggf. ist für die Zubereitung von Speisen und Getränken für Säuglinge und Kleinkinder bis zu 2 Jahren abgepacktes Wasser, das für diesen Verwendungszweck besonders gekennzeichnet ist, zu verwenden. 

Nächste Veranstaltungen ...

 

 

Vorankündigung

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich Veterinärmedizin, plant zusammen mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt das 12. Stendaler Symposium vom 29. - 31. März 2023.

 

Schwerpunkte sind Tierseuchen und Tierschutz beim Rind.  Das Programm sowie die Anmeldeinformationen werden in Anfang 2023 im Tierärzteblatt und auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.